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Schläge im Namen des Herrn
Das verdrängte Schicksal der Heimkinder
in der Bundesrepublik

Buchcover

ISBN 342105892X
ca.240 Seiten mit Abbildungen

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 Auch als Taschenbuch!

Erste Reaktionen auf das Buch im Februar 2006
- evangelische Trägerverbände
- ev.Akademie Bad Boll
- Bischof Huber
- Diakonie Bayern
- Dierk Schäfer, ev. Akademie Bad Boll
- offener Brief an Gohde
- Wittekindshof
- Bethanien-Schwestern
- Deutschlandradio Kultur
- Sendung vom 15.2.2006

-Ordenskorrespondenz

Aktuelle Artikel von Peter Wensierski im SPIEGEL hier...

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Peter Wensierski hier...

Hier finden Sie Zeitungsartikel, Radio- und TV-Sendungen über das Buch
“Schläge im Namen des Herrn” aus dem Jahr 2009

Diakonie-Tagung in Niedersachsen am 7. Oktober 2009

“Verantwortung für das Schicksal früherer Heimkinder übernehmen”

Tagung von 10 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus und Kirche zu Herrenhausen / Leinhausen, Hannover

Veranstaltungsort:
Gemeindehaus und Kirche zu Herrenhausen – Leinhausen
Hegebläch 18
30419 Hannover
 

Eins Plus, 30. Juni 2009, 21.00 Uhr

betrifft: Die Heimkinder
Ein Film von Sylvia Nagel

Was wurde aus den Menschen, die in den 50er Jahren aus nichtigen Gründen ins Heim mussten? Lange haben sie sich dafür geschämt. Jetzt gehen sie mit ihren bewegenden Schicksalen an die Öffentlichkeit...Sie werden geschlagen, gedemütigt, missbraucht und müssen hart arbeiten: Heimkinder in den 50er und 60er Jahren der Bundesrepublik. Sie kommen ins Heim, weil sie nicht den Vorstellungen ihrer Eltern nach Ordnung, Moral und Angepasstsein entsprechen. Mal sind die Haare zu lang, mal ist es das Rauchen, mal gelten sie als sexuell und sittlich gefährdet. Es herrschen Erziehungsmethoden aus einer dunklen Epoche, aus Kaiserreich und der Nazizeit.

Der Film von Sylvia Nagel porträtiert vier Heimkinder, die zwischen 1949 und 1970 in verschiedenen Heimen untergebracht sind. Sie werden eingesperrt, weil ihre Eltern mit ihnen nicht mehr zu recht kommen oder sich nicht um sie kümmern wollen und können.

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15. Juni 2009: Der Westen
Qualen eines Heimkindes: „Das frisst mein Leben”

Dortmund. Ein Runder Tisch arbeitet in Berlin das Schicksal deutscher Heimkinder auf. Es geht um Missbrauch, Gewalt und Zwangsarbeit. Ein Einzelfall aus Dortmund beschreibt das Leid.
An seinem 21. Geburtstag steckten sie ihn in einen „schönen Anzug” und schickten ihn zum Bahnhof. „Ich fuhr zu meiner Mutter”, sagt der heute 72-jährige Dortmunder. Bis dahin hatte er drei Viertel seines Lebens in Heimen verbracht. Gute Erinnerungen sind rar. Günther mochte die Erbsensuppe, die die Nonnen zum Jahresausflug kochten. Als er älter wurde, bekam er „eine Zigarette - einmal die Woche”. Liebe, Zuneigung, Freundschaften? „Nein”, sagt der Rentner über die kaltherzige Atmosphäre in den Kinderheimen. „Jeder war allein, jeder war nur auf seinen Vorteil bedacht.”
Demütigungen haben sich tief in sein Gedächtnis eingegraben. „Um sechs Uhr war Wecken”, schildert er aus einem Kölner Heim. „Dann mussten wir mit unseren Bettlaken auf dem Flur antreten.” 40 bis 50 Kinder schliefen in einem Raum. „In der Mitte ein Kabüffchen, da war die Nonne drin.” Auf dem Flur standen sie in Reih und Glied, hielten ihr Laken ausgebreitet vor sich. „Die meisten waren Bettnässer.” Mehr hier....

14. Juni 2009: Märkische Oderzeitung - (dpa)
Erzbischof sichert ehemaligen Heimkindern Hilfe zu

“Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, hat früheren Heimkindern Unterstützung bei der Aufklärung und persönlichen Aufarbeitung ihrer Geschichte zugesichert. Zugleich bedauerte er in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zutiefst, dass "offenbar auch in katholischen Heimen Kindern und Jugendlichen Unrecht und seelisches und körperliches Leid angetan wurde". Der "Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" trifft sich an diesem Montag in Berlin zum dritten Mal. Er war auf Beschluss des Bundestages eingesetzt worden, nachdem sich Betroffene an den Petitionsausschuss gewandt hatten.”  Mehr hier....  und hier....

26. März 2009: Freie Arbeitsgruppe ehemaliger Heimbewohner:
Forschungsergebnisse zum Johanna - Helenen - Heim

Mehr hier....

8. März 2009: NDR Fernsehen
Offen gesagt: Ehemalige Heimkinder - geschlagen und missbraucht

Statt Liebe und Fürsorge erlebten Ortrun S. und Norbert K. Ohnmacht und Misshandlungen. Norbert K. wurde als 12-Jähriger sogar missbraucht. Aus Scham schwiegen beide Heimkinder jahrzehntelang. Erst seit kurzem sprechen sie über ihre Erlebnisse. Aber wieso kamen sie überhaupt ins Heim? Welches Leid haben sie dort erlebt? Kann man die seelischen Verletzungen 50 Jahre später noch heilen? Darüber spricht Pastor Jan Dieckmann mit den beiden Heimkindern in der christlichen Talksendung "Offen gesagt" in der St. Pauli Kirche in Hamburg.

17. Februar 2009 Deutschlandradio Kultur
“Missbrauchte Heimkinder müssen ihre Würde zurückbekommen”

Sie können das vollständige Gespräch mit Peter Wensierski im Audio-on-Demand-Angebot hören.
MP3-Audio hier...

26. Februar 2009: Evangelischer Pressedienst
“Wenn die Diakonisse mit dem Schlüssel schlägt”


27. Februar 2009: Augsburger Allgemeine
“Ehemalige Heimkinder durchlitten Martyrium

Runder Tisch in Berlin, 17. Februar 2009
Audio-Mitschnitt der ersten Sitzung hier anhören....

17. Februar 2009: Erste Sitzung des Runden Tisches im Berliner Bundestag

SPIEGEL-Online: Unrecht gegen Heimkinder - "Ich bin hier nicht als Bittstellerin"
mehr hier.... weitere Artikel hier... ein Filmbeitrag im WDR hier...

Die Grünen-Politikerin Antje Vollmer über Opfer von Heimerziehung, Entschädigung und die Ziele des Runden Tisches
Alle, die am Runden Tisch teilnehmen, müssen miteinander reden können. Außerdem sollten die Repräsentanten in ihren Institutionen mächtig genug sein, die Vorschläge des Runden Tisches am Ende auch durchsetzen zu können. Darum geht es. Der Runde Tisch ist eine Art Wahrheitskommission. Wer mitdiskutiert, ist am Ende auch für das Ergebnis mitverantwortlich. Mehr hier...

16. Februar 2009: Frankfurter Rundschau - “Christliche Kinderheime: Nächstenhiebe”
Dieser Tage ist es fast 41 Jahre her, dass Sonja D., knapp 19-jährig, aus dem Heim entlassen wurde. "Wir nehmen an", schrieb das zuständige Kreisjugendamt dem Vater, "dass Sonja aus ihrer Heimerziehung genügend gelernt hat und zu weiteren Beanstandungen künftig keine Veranlassung mehr geben wird." Zwei Jahre später beging sie ihren ersten Selbstmordversuch. Mehr hier...
 

1. Februar 2009 Ahlener Zeitung: Opfer scharzer Pädagogik - Lesung mit Peter Wensierski
Münster. Anders als es die damaligen Heimbetreiber heute darstellen, handelte es sich bei den Misshandlungen nicht um „bedauerliche Einzelfälle“, so Wensierski. Er sieht in ihnen ein System. Und das „grösste Unrecht an Kindern und Jugendlichen , dass in der Nachkriegszeit überhaupt begangen wurde“.  Mehr hier im WDR-Radio---

14.Januar 2009: Neuer Streit um Entschädigung von Heimkindern
Mehr hier...   WDR-Westpol ansehen...  Deutschlandfunk vom 22.Januar 2009

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